Klimawandel
Lektion

Was ist der Klimawandel?

Der Klimawandel beruht auf einer langfristigen Veränderung der Temperaturen und Wettermuster. Diese Verschiebungen können natürliche Ursachen haben, wie z. B. die Eiszeiten. Doch seit dem späten 19. Jahrhundert sind menschliche Aktivitäten die Hauptursache für den Klimawandel. Doch warum?

Zur Zeit der Industrialisierung wurden erstmals fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas in großen Mengen verbrannt, um Maschinen anzutreiben, zu heizen und Strom zu erzeugen. Dies ermöglichte die Entwicklung neuer Technologien und einen höheren Lebensstandard in diesen Industrieländern, die vor allem im globalen Norden angesiedelt waren. Gleichzeitig werden allerdings auch große Mengen an Kohlenstoffdioxid (CO2) und anderen Gasen (wie Methan) in die Atmosphäre abgegeben. Dieser Prozess hat damals begonnen und dauert bis heute an.

Diese Gase werden gemeinhin als Treibhausgase bezeichnet, da sie verhindern, dass ein Teil der Wärme von der Erde in den Weltraum entweicht. Das ist ein natürliches Phänomen. Aber der Mensch hat durch seine Aktivitäten so viele Treibhausgase erzeugt, dass unsere Atmosphäre zu heiß wird.

“Die Daten zeigen uns, dass sich heute mehr CO2 in unserer Atmosphäre befindet als zu jedem anderen Zeitpunkt in den letzten 800.000 Jahren” (NASA).

Tatsächlich sind diese Gase für eine Erwärmung von etwa 1,1°C seit 1850 verantwortlich, und in den nächsten 20 Jahren wird die globale Temperatur voraussichtlich 1,5°C erreichen oder überschreiten.

Das hat tragische Folgen. Einige davon sind ganz unerwartet, andere kennen wir bereits, zum Beispiel der Anstieg des Meeresspiegels, Hitze und Trockenheit, zerstörerische Stürme oder die Versauerung der Ozeane.