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Besuchen Sie GreenerAge Land, die interaktive Plattform des GreenerAge Projekts!

Mit großer Freude geben wir bekannt, dass unsere Plattform GreenerAge Land offiziell gestartet ist! Unser Projekt zielte darauf ab, eine leicht zugängliche digitale Plattform für Bürgerinnen und Bürger ab 55 Jahren zu schaffen. Das Ziel dieser interaktiven Lernplattform ist es, das Wissen älterer Menschen zum Klimawandel und die praktische Umsetzung nachhaltiger Verhaltensweisen zu verbessern. Dieses Tool kann für Erwachsenenbildner*innen, politische Entscheidungsträger*innen und Organisationen in diesem Feld von Nutzen sein. GreenerAge Land ist eine interaktive Plattform, die Informationen zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Umweltveränderungen bietet. Die Vermittlung von Kenntnissen über den Klimawandel ist wichtig, damit die Hintergründe und Folgen des Klimawandels verstanden werden und welche praktischen Lösungen umgesetzt werden können. Die Plattform hilft nicht nur dabei, zu beurteilen, was getan werden kann, um den Klimawandel zu verhindern oder zu verlangsamen, sondern fördert auch die Fähigkeit zum kritischen Denken. Diese Plattform verbessert auch das Wissen zu Recycling und Nachhaltigkeit im Lebensmittelkonsum, Wasser- und Energieverbrauch, in der Mobilität und zu Hause. GreenerAge Land bietet für jedes dieser Themen einen informativen und interaktiven Kurs an. Sie können sich mit Hilfe von Texten, Videos und Bildern über jede Kategorie informieren und bei Interesse zusätzliche Informationen erhalten. Nach der Vemittlung dieser Informationen können Sie ihr Wissen mit einem Quiz testen und den Schwierigkeitsgrad wählen, der Ihnen am besten gefällt, und Sie finden Anwendungsbeispiele auf individueller oder gemeinschaftlicher Ebene. GreenerAge Land veröffentlicht auch einige inspirierende nachhaltige Geschichten zu jedem Thema sowie unterstützende digitale Werkzeuge. Um mit dem Lernen zu beginnen, können Sie entweder ein eigenes Konto erstellen oder als Gast beitreten. Wenn Sie ein Konto erstellen, erhalten Sie Zugang zu Ihrem persönlichen Dashboard, wo Sie Ihre Lernbereiche und erreichten Abzeichen finden. Bitte besuchen Sie unsere Plattform, um mehr zu erfahren.

GreenerAge Politikempfehlungen

Ein Ergebnis des GreenerAge-Projekts ist eine Politik-Broschüre. Sie enthält Empfehlungen, die auf einer Literaturrecherche und auf 15 Interviews mit politischen Entscheidungsträger*innen, Umweltverbänden und Aktivist*innen in den fünf Partnerländern basieren. GreenerAge konzentriert sich auf die Potentiale und Beiträge der Bürger*innen über 55 zu einem grüneren Planeten. Ihr Wissen und Engagement müssen bei der Ausarbeitung neuer staatlicher Maßnahmen berücksichtigt werden. Das GreenerAge-Projekt konzentriert seine Empfehlungen auf die fünf Themenbereiche der Nachhaltigkeit, nämlich nachhaltiger Transport und Mobilität, nachhaltiger Wasserverbrauch, Recycling, nachhaltiger Energieverbrauch und nachhaltiger Lebensmittelverbrauch. Was können Sie in dieser Broschüre finden? Für unterschiedliche Nachhaltigkeitsthemen haben wir mehrere bewährte Praktiken genannt, die umgesetzt werden können. Diese wurden auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene identifiziert. Was können wir zum Beispiel für mehr Nachhaltigkeit im Bereich Verkehr und Mobilität tun? Einige Vorschläge sind die Förderung nachhaltigerer Verkehrsformen und Alternativen zur Nutzung eines privaten Fahrzeugs, wie die Entwicklung von Fahrradwegen und Carsharing. Aber wie kann man ältere Bürger*innen in diesen Prozess einbinden? Wir empfehlen, die Nutzung von Fahrrädern auf umfassende und zugängliche Weise zu fördern, damit ihre Vorteile richtig verstanden werden. Bei der Umsetzung dieser Empfehlungen für Politik und Praxis sollten das Wissen und Engagement älterer Bürger*innen berücksichtigt werden. Ältere Menschen haben wertvolle Lebenserfahrungen und eine besondere Motivation für ihre Verhaltensänderung, nämlich Enkelkinder, die einem grüneren Planeten zum Leben brauchen. Der erste Schritt besteht darin, die Zielgruppe und ihre Interessen zu kennen und wirksame Wege zu finden, um sie stärker einzubinden und gleichzeitig die jeweiligen Politikschwerpunkte zu berücksichtigen. Zur Erreichung der Zielgruppe liegen Erkenntnisse aus einer Studie zu altersfreundlichen Städten vor, die von Forscher*innen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Den Haag (THUAS) durchgeführt wurde. In dieser Studie wurden Ältere anhand ihrer Umweltüberzeugungen, ihres finanziellen Status, ihrer umweltorientierten Verhaltensweisen und ihres durch finanzielle Vorteile motivierten Verhaltens in Gruppen eingeteilt. Jedes Cluster zeigt auf, in welcher Hinsicht ältere Bürger*innen von bestimmten Maßnahmen profitieren. So wird die Verbreitung bestimmter Informationen und Maßnahmen empfohlen, um ihr Engagement zu fördern. Mehr zu unseren politischen Empfehlungen erfahren Sie hier.

GreenerAge Trainer-Manual zur Durchführung von Workshops

Unser Trainer-Handbuch ist ein weiteres Produkt des GreenerAge Projekts. Es zielt darauf ab, Workshop-Moderator*innen in der Vorbereitung zu unterstützen und dient ihnen als Leitfaden durch den gesamten Prozess. Das Projekt GreenerAge, das für die Erwachsenenbildung konzipiert wurde, verwendet einen mehrstufigen methodischen Ansatz und schafft dabei ein integratives Umfeld: persönlicher Ansatz, Analyse, Umgang mit Konflikten und positive Ergebnisse. Was ist das Hauptziel des Workshops? Es geht darum, älteren Menschen das Wissen über den Klimawandel zu vermitteln, indem Sie ihre Fähigkeiten entwickeln und ihnen geeignete Werkzeuge an die Hand geben. Auf diese Weise können nachhaltige Gewohnheiten und Initiativen gefördert werden. In unserem Lehrplan schlagen wir verschiedene Ansätze, Ausstattungen und praktische Empfehlungen für Eisbrecher und andere Übungen vor. Diese entsprechen den Lerneinheiten auf der Plattform zu Klimakompetenz, Mobilität, Wasserverbrauch, Recycling, Energieverbrauch und Lebensmittelkonsum. Das Konzept soll auch für Lernende mit geringerem Bildungsniveau ansprechend sein. Wir wissen, wie schwer es sein kann, unsere Gewohnheiten zu ändern. Deshalb schlagen wir persönliche Aktionspläne vor, in denen die Teilnehmer*innen darüber nachdenken, welche Verhaltensweisen sie in Richtung einer nachhaltigeren und klimaschonenderen Umwelt ändern können und sollten. Die Erstellung eines gemeinschaftlichen Aktionsplans für Gruppen und Initiativen ist ebenfalls möglich. In unserem Toolkit stellen wir mehrere Materialien zur Verfügung, nämlich Fallstudien, PowerPoint-Präsentationen und Handouts. Die Fallstudien dienen dem Zweck, Diskussionen zu persönlichen und gemeinschaftlichen Aktionen anzustoßen. Als Moderator oder Moderatorin sollten Sie allen Workshop-Teilnehmer*innen die ausgewählten Materialien zur Verfügung stellen; diese müssen jedoch möglicherweise an deren spezifische Interessen und Bedürfnisse angepasst werden. Durch die Teilnahme an diesem Workshop zeigen die Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse am Thema Nachhaltigkeit. Ihre Beweggründe können jedoch unterschiedlich sein. Der GreenerAge-Workshop möchte Teilnehmenden aller Generationen Gelegenheit geben, ihre Meinungen und ihr Wissen auszutauschen. Wenn Sie dieses Trainerhandbuch interessiert, besuchen Sie bitte: https://de.greenerage.eu/trainer-area/.

GreenerAge Handbuch jetzt veröffentlicht.

Das GreenerAge 55+ Kompendium will unsere wichtigsten Ergebnisse in verständlicher Form präsentieren. Das Hauptziel des GreenerAge-Projekts ist es, durch die Schaffung nachhaltiger Instrumente die Umweltkompetenz älterer Bürger*innen zu verbessern. Im Kompendium finden Sie fünf Schlüsselbereiche des nachhaltigen Lebens und praktische Tipps, die Sie in Ihrem täglichen Leben anwenden können: Nachhaltiger Verkehr und Mobilität beruht auf Systemen und Praktiken, deren Schwerpunkt auf der effizienten, umweltfreundlichen und sozial gerechten Beförderung von Menschen und Gütern liegt. Tipps: Lasst uns häufiger zu Fuß gehen, Fahrgemeinschaften bilden, auf E-Mobilität umsteigen, den öffentlichen Nahverkehr nutzen und das Fliegen vermeiden, um negative Umweltauswirkungen zu minimieren. Nachhaltiger Wasserverbrauch bedeutet die effiziente und verantwortungsvolle Nutzung der Wasserressourcen zur Deckung unseres Bedarfs, ohne deren Verfügbarkeit für künftige Generationen zu gefährden. Tipps: Um das Ökosystem zu erhalten, sollten wir weniger Wasser verbrauchen, es verantwortungsvoll nutzen und wiederverwenden und über unseren Verbrauch nachdenken. Recycling beinhaltet die Wiederverwendung, Sammlung, Sortierung und Umwandlung von Abfallstoffen in neue Produkte, wodurch der Bedarf an Rohstoffen verringert wird. Tipps: Um unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, sollten wir Gegenstände und Kleidung tauschen oder spenden, von anderen lernen und gute Ideen weitergeben. Nachhaltige Energie verlangt eine sparsame Nutzung und erneuerbare Energiequellen. Auf diese Weise können der gegenwärtige und künftige Energiebedarf gedeckt und die Umweltauswirkungen minimiert werden. Tipps: Um Ressourcen zu schonen, sollten wir LED-Lampen verwenden, den Standby-Verbrauch reduzieren, uns über unseren Energieversorger informieren und nach Initiativen und Subventionen suchen, um als Gemeinschaft nachhaltiger zu werden. Eine nachhaltige Ernährung verlangt die Förderung einer langfristigen Lebensmittelproduktion und bedeutet auch die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Tipps: Verschwenden Sie keine Lebensmittel, vermeiden Sie beim Einkaufen Plastik, unterstützen Sie Ihre lokalen Erzeuger und klären Sie sich und andere über das Thema auf. Das Kompendium ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von Bürger*innen und Expert*innen, um das Thema Klimakompetenz sowie fünf Schlüsselbereiche eines nachhaltigen Lebens zu präsentieren. Anhand von Interviews und Erfahrungsberichten aus fünf Partnerländern wurden Wissenslücken ermittelt und veränderte Verhaltensweisen im Alltag vorgeschlagen. Sie können unser Kompendium hier einsehen.

GreenerAge: 5. und letztes transnationales Partnertreffen in Porto

Das GreenerAge-Konsortium hielt sein fünftes und letztes Transnationales Projekttreffen (TPM) am 21. und 22. Februar 2024 in Porto, Portugal, ab. Das Treffen, das in hybrider Form stattfand, war eine Gelegenheit, die neuesten Fortschritte des Projekts zu präsentieren. Während des Treffens wurden die Ergebnisse des Projekts besprochen: das Kompendium, das Handbuch für Trainer, die Broschüre mit den politischen Empfehlungen und die E-Learning-Plattform GreenerAge Land, die in den kommenden Wochen offiziell gestartet wird. Diejenigen, die persönlich an dem Treffen in Porto teilnahmen, hatten die Gelegenheit, Vintage for a Cause zu besuchen, ein Unternehmen und eine Marke, die sich auf Kreislaufwirtschaft konzentriert. Dieser Ansatz zielt darauf ab, Abfall zu minimieren, umweltfreundliche Materialien zu recyceln und zu verwenden und die Umweltbelastung zu reduzieren. Das Unternehmen bietet exklusive, von verschiedenen Designern entworfene Kleidung an. Vintage for a cause unterstützt eine Initiative mit dem Namen “From Granny To Trendy” (Von Oma zum Trend), die sich speziell an Frauen über 50 richtet. Dieses Projekt bietet Schulungen in nachhaltiger Mode und Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme an. Das GreenerAge-Projekt war eine außergewöhnliche Reise. Es hat uns nicht nur die Möglichkeit gegeben, ein starkes Netzwerk von Partnern aufzubauen, die sich dem Umweltschutz verschrieben haben, sondern auch die Gelegenheit zu kontinuierlichem Lernen auf dem Gebiet des Klimawandels. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte!

Multiplikatorenveranstaltung fand in Maintal statt

Die von ISIS Institut für Soziale Infrastruktur gGmbH organisierte Multiplikatorenveranstaltung fand in Maintal statt. Ihr Rahmen bildete eine vom Verein “Persönlichkeit mit Perspektiven” organisierten Ausstellung von Büchern für Erwachsene und Kinder zu Umweltschutz und Klimawandel. Die Veranstaltung bot auch Gelegenheit für die Stadtverwaltung, die neuen Lastenfahrräder zu präsentieren. GreenerAge-Informationsmaterial wurde an die Teilnehmenden verteilt, darunter ein gedrucktes Kompendium und Flugblätter aus speziellem Papier mit Samen für insektenfreundliche Blumen. Interessierte Besucher*innen konnten die GreenerAge Lernplattform vor Ort auf Laptops kennenlernen. Diejenigen, die das GreenerAge-Quiz richtig beantworteten, qualifizierten sich für ein Glücksrad mit umweltfreundlichen Preisen. Die Besucher*innen waren auch zu einem Treffen eingeladen, bei dem die Ziele und Ergebnisse des GreenerAge-Projekts vorgestellt und mit Blick auf die Kommune Maintal diskutiert wurden. Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Multiplikatorenveranstaltung, von denen 53 ihre Teilnahme schriftlich bestätigten.

Multiplier Event,Tychy,

Anfang Dezember organisierte Fundacja Laboratorium Architektury 60+ (LAB 60+) eine Multiplikatorenveranstaltung. Das Treffen fand in Tychy, Polen, statt. An der Veranstaltung nahmen etwa 40 Personen teil, darunter Mitglieder des Tychyer Seniorenrats (ein assoziierter Partner von LAB 60+), Vertreter der Tychyer Universität des Dritten Lebensalters, des Vereins Maluch126p, der Tychyer Abteilung der Polnischen Ökologischen Gesellschaft und des Platin-Seniorenclubs. Während des Treffens wurden das Projekt und seine Ergebnisse den Teilnehmern vorgestellt, die sich auch mit der Lernplattform vertraut machen konnten. Alle Teilnehmer beteiligten sich an lebhaften Diskussionen, insbesondere über die Übernahme der GreenerAge-Plattform auf lokaler Ebene.

GreenerAge Multiplier Event, Leiden

Am 20. November organisierte AFEDEMY, die Akademie für altersfreundliche Umgebungen, ein GreenerAge Multiplier Event. Die Veranstaltung fand in Leiden statt. Während der Veranstaltung wurde das GreenerAge-Projekt mit seinen wichtigsten Ergebnissen vorgestellt, die aus einem Kompendium, einem Handbuch für Trainer*innen, einer Online-Plattform und einer Broschüre zu politischen Maßnahmen bestehen. Die Veranstaltung bot auch die Gelegenheit, andere großartige Initiativen wie den Meertalig Energy Helpdesk (vorgestellt von Rayan Younis und Aaron Pereira) und Energiefixers071 (vorgestellt von Bart Groeneweg) einem breit gefächerten Publikum aus Fachleuten und engagierten Bürger*innen, die sich für Nachhaltigkeit begeistern, zu präsentieren. Im Anschluss daran fand eine fruchtbare Diskussion statt, bei der die World-Café-Methode angewandt wurde, um weitere Strategien zu erkunden, wie verschiedene Zielgruppen im Kampf gegen den Klimawandel eingebunden werden können. Es war inspirierend, einen so lebhaften Gedankenaustausch zu erleben, der das Verständnis dafür stärkte, dass Zusammenarbeit der Schlüssel für nachhaltigen Wandel ist.